Wichtige Informationen über Mittelmeerkrankheiten bei Hunden.

Babesiose

Babesiose wir durch die Rhipicephalus- und durch die Dermacentor-Zecke übertragen. Diese Zecken sind bereits in großen Teilen Europa zu finden.

Babesien sind nicht von Hund zu Hund oder von Hund zu Mensch übertragbar.

Es sind Einzeller, welche die roten Blutkörperchen befallen und zerstören. Wenn diese Krankheit früh erkannt wird, ist sie durchaus heilbar. Zu spät erkannt, kann sie auch tödlich enden.

Die typischen Symptome sind:
Apathie, Mattigkeit, Fieber, blasse Schleimhäute, Bewegungsstörungen bis zur Lahmheit. Milz und Leberwerte sind nicht in dem Normbereich.

Ab dem 10. Tag nach der Infektion sind Antikörper nachweisbar.

Weitere Informationen gibt es bei www.Parasitus.com




Giardiose

Erfolgt meistens über die Aufnahme von verunreinigtem Trinkwasser. Durch Fäkalien können Giardien und auch Kokzidien (Einzeller) in den Körper gelangen.

Die Parasiten vermehren sich im Darm sehr schnell, was zu einer Schädigung der Darmschleimhaut und damit zu Durchfall führt. Sie können im Kot auch bei Feuchtigkeit und Kälte monatelang überleben. Das Ansteckungsrisiko ist deshalb recht groß.

Die typischen Symptome sind Durchfall, teilweise blutig und schleimig, evtl. verbunden mit Erbrechen und Fieber.
Giardien sind auch auf den Menschen übertragen.
Weitere im Haushalt lebenden Tiere sollten mitbehandelt werden.

Weitere Informationen bei Wikipedia




Dirofilariose (Herzwürmer)

Wird durch Stechmücken, Zecken oder auch Flöhe übertragen.

Die Larven unter der Haut wandern in die Muskulatur, dringen in die Blutbahn ein und können so bis in das Herz gelangen. Häufig sind sie in der rechten Herzkammer zu finden und gelangen über die führende Arterie auch in die Lunge.

Typische Symptome sind Atemnot, Gewichtsverlust, chronischer Husten und eine Einschränkung der Herzfunktion.

Die erwachsenen Würmer können bis zu 30cm lang werden. Eine Infektion der Welpen im Mutterleib kann möglich sein.

Weitere Informationen bei www.Parasitus.com



Ehrlichose


Auch die Ehrlichose wird durch Zecken übertragen. Diese Einzeller zerstören die weissen Blutkörperchen.

Die Symptome können sein: Übelkeit, Gelenkbeschwerden, Fieber.
Aber auch Juckreiz und Blutungsneigung - durch das Absinken der weißen Blutkörperchen - können möglich sein.
Die Inkubationszeit liegt bei bei 8 - 20 Tagen.

Wenn diese Krankheit rechtzeitig diagnostiziert wird, ist sie durch eine mehrwöchige Antibiotikagabe sehr gut heilbar.

Auch hier gibt es weitere Informationen bei www.Parasitus.com



Leishmaniose


Durch den Stich einer Sandmücke gelangen die Leishmanien (Parasiten) unter die Haut, gehen dann über das Blut in andere Organe.

Die Symptome können nach Wochen, Monaten und auch nach Jahren auftreten und sind keine typischen Symptome, die nur auf Leishmaniose deuten:
Z.B. allgemeine Trägheit, ewiger Durchfall, Hautrötungen, evtl. Nasenbluten und Hautrötungen.
Mit einem 'großes Blutbild' kann man das Ausmaß der Erkrankung erkennen.

Bevor eine Therapie angefangen wird, müssen andere parisitäre Infektionen ausgeschlossen werden. Auch eine Entwurmung sollte vorher durchgeführt werden.

Weitere Informationen bei www.Leishmaniose.de

 
Homepage des Tierschutzvereins Hunde-Brücke e.V. - www.Hunde-Bruecke.de
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